Das Enneagramm
Das Enneagramm unterscheidet neun verschiedene Persönlichkeitsmuster und erklärt, warum sich Menschen auf eine bestimmte Art und Weise und nicht anders verhalten.
Der Name stammt aus dem Griechischen: ennea ist das griechische Wort für “neun” und gramma bedeutet “Modell”. Der russische spirituelle Lehrer G. I. Gurdjieff brachte das Enneagramm 1916 nach Europa.
Die neun Charaktere des Enneagramms unterscheiden sich grundsätzlich im Denken, Fühlen und Handeln. Es beschreibt, wie sich die Grundmuster in positiven wie negativen Situationen verändern. Damit zeigt das Enneagramm auch Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung auf.
Die persönliche Gewichtung der neun Typen wird anhand zahlreicher Fragen ermittelt. Das Ergebnis dieses Pesönlichkeitstest ist somit eine Momentaufnahme der Testperson. Es gestattet einem tiefe Einblicke in die eigene Persönlichkeitsstruktur.
Die neun Persönlichkeitstypen des Enneagramms
- Typ 1: Reformer, Perfektionist, Kritiker
- Typ 2: Helfer, Geber, Fürsorger
- Typ 3: Macher, Leistungs- und Erfolgsmensch, Schauspieler
- Typ 4: Romantiker, Melancholiker, Künstler
- Typ 5: Beobachter, Denker
- Typ 6: Skeptiker, Loyalist, Fragender
- Typ 7: Optimist, Vielseitiger, Abenteurer
- Typ 8: Führer, Boss
- Typ 9: Friedliebender, Bewahrer, Harmonischer
Bücher zum Enneagramm
Das Buch “Das Enneagramm: Die 9 Gesichter der Seele” von Richard Rohr und Andreas Ebert ist das Standardwerk über das Enneagramm im deutschsprachigen Raum und mit 40 Auflagen ein Buchklassiker.
Ein weiteres empfehlendswertes Buch zum Thema ist “Das spirituelle Enneagramm: Neun Pfade der Befreiung” von Eli Jaxon-Bear.




